Home Rubrik Kultur In diesen 7 Zürcher Clubs ist es wirklich am einfachsten, Frauen aufzureissen

In diesen 7 Zürcher Clubs ist es wirklich am einfachsten, Frauen aufzureissen

0

Zurzeit tourt ein gewisser Herr Pöhm durch Zürich und versucht seine selbstgebastelte Aufreiss-Rangliste der Clubs an die Leute zu bringen. Mit pseudo-wissenschaftlichen Argumenten erklärt er Männern, warum sie im Hiltl die besten Chancen haben, eine Frau für eine Nacht zu kriegen. Längst nicht alle Clubs schneiden dabei so gut ab wie das Hiltl. Bei der Analyse der Zukki steht da beispielsweise: «Vielen Frauen in diesem Club möchte man gar nicht zu nahe kommen….»

Der selbsternannte Abschlepp-König hat das Zürcher Nachtleben nicht eigenhändig untersucht – er schickte dafür junge Männer aus der Pick-Up-Szene. Es lohnt sich, diese Community anzuschauen: Männer, die Mühe haben, eine Frau zu finden, schliessen sich dieser hierarchischen Gruppierung an und geben sich strategische Tipps weiter. Wenige Minuten auf ihrer Homepage zeigen deutlich, dass Frauen für sie nur als Trophäe wertvoll sind.

Erschreckend ist, dass einige Zürcher Medien (20Min, Energy u.ä.) dem Pöhm eine Plattform bieten, wo er seine zufällige Rangliste und sein Buch «Ich kann euch alle haben» promoten kann.

Nun, diese sexistische und offensichtlich völlig willkürliche und falsche Rangliste des Herrn Pöhm hat uns veranlasst, eine eigene Aufriss-Rangliste zu machen. Auch unsere Rangliste besteht aus völlig willkürlichen Zürcher Clubs – was wir dem Pöhm voraus haben: In diesen Clubs ist es wirklich am einfachsten, rasch eine willige Frau zu finden.

1. Chilli’s

Das Chilis ist mit Abstand der beste Aufreiss-Schuppen der Stadt. Glaubst du nicht? Frag doch mal die Stadtpolizei. Der Stripclub überzeugt mit guten Rückzugsmöglichkeiten, wo der Aufreisser seiner Angebeteten ohne Kleider näher kommen kann.
Auswahl: Gross, die Mädels sind sehr flirty – aber immer etwa die selben.
Der grösste Vorteil vom Chilis ist die Sicherheit: Wenn Gefahr auftaucht ist die Sittenpolizei grad im Bett nebenan.

2. Calypso

Wer genug hat von den immer gleichen Zürcher Frauen sollte ins Calypso (Niederdorf). Wie auf der Homepage zu lesen ist, gilt in diesem Club kein Inländer-Vorrang: «Lassen Sie sich vom erotischen Programm mit Striptease Girls aus dem Osten Europas, aus Lateinamerika und Asien begeistern.»
Auswahl: Sehr abwechslungsreich und «very outgoing».
Pluspunkt Calypso: Hin und wieder gibt es eine Dusch-Show – und ja, beim duschen ist man nackt. Höhö.

3. Gonzo

Der Club an der Langstrasse gilt schon lange als Zürichs «Bumshöhle». Zwar etwas anders als das Calypso und das Chilis, aber doch sehr effizient. Der grosse Nachteil vom Gonzo ist, dass die Club-Betreiber keine Betten bereitstellen – die arme Frau muss den Aufreisser auf dem ganzen Heiweg aushalten. Vorteil: Das Bier kostet weniger als 15 Franken.
Auswahl: Sehr unterschiedlich, je nach Wochentag.

4. Lugano-Bar

Gemäss Züri.net überzeugt diese Musik-Bar an der Langstrasse durch gute Bedienung und schöne Frauen. Was will man mehr? Das düstere Lichtkonzept ist ideal für ein erstes Abtasten. Die Frauen scheinen geradezu sexhungrig.
Auswahl: Schwer zu sagen (es ist dunkel in der Bar).

5. Haifisch-Bar

Es scheint, als wäre diese Bar extra für die männlichen Zürcher Singles gemacht worden! Es ist zwar unklar wie, aber die Club-Betreiber wissen offenbar schon im Voraus, welche Frauen besonders einfach zu haben sind und präsentieren diese (leicht bekleidet) auf ihrer Homepage. Wegen diesem unglaublichen Service ist die Haifisch-Bar in der Pick-Up-Szene sehr beliebt.
Auswahl: Siehe hier.
Vorteil: Das Beste ist ganz klar der Trailer

6. WG-Party

Aufreissen zuhause? Eigentlich ideal: Viele Menschen auf wenig Raum, dazu laute Musik und viel Alkohol führen immer mal wieder zu erstem Körperkontakt. Ist der Gastgeber geschickt, lässt er nur schöne und offene Frauen in seine Wohnung. Sollte das nicht klappen, gibt es noch den Escort-Service. Damit ist garantiert, dass jemand stecken bleibt.
Auswahl: Je nach Wohnung, Gastgeber und Brieftasche.

7. Cranberry

Naja, das Cranberry steht eigentlich für sich selbst. Das Publikum ist sehr homogen, darum ist es sehr einfach, die Liebe für eine Nacht zu finden.

 

 Auch lesenswert: Hier beschreibt einer aus der Pick-Up-Szene, wie er für Pöhm die Feldforschung durchführte und dabei eine Frau für eine Nacht fand.

P. S. Das Chilli’s ist inzwischen übrigens eine ganz normale Bar. Der Geschichte wegen wurde das Rad ein wenig zurückgedreht.

Bild: Twitter

Hmm, was gibt es da zu sagen? Ich schreibe und lese wahnsinnig gerne. Vor allem Politik und Gesellschaft und Kultur und YOLO interessieren mich sehr fest. Auch Häschtägs mag ich.