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Rolandsky

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Mit bürgerlichem Name Roland Wagner, ist unser neuer Kolumnist. Nach dem Lesen seiner Kolumnen geht es den meisten so: verwirrt, betroffen, aha-so-ist-das, was soll das? Recht hat er...

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Ich fordere, dass niemand eine Wohnung hat. Alle sind eine Wohnungsguerilla und ziehen herum. Das heisst, die Privatheit ist eigentlich aufgehoben. Es klingelt an der Türe. Jemand sucht ein Bett für die Nacht. Bei Dir zu Hause hat es zwar keinen Platz mehr, in der Stube wohnen schon drei Hunde, aber wir stellen uns vor, wohnen wäre ein Menschenrecht und wir wären so zivilisiert, dass man jederzeit wo klingeln kann und gratis ein paar Wochen oder Monate bleiben kann. Manche bleiben Jahre, wenn es ihnen gefällt. Oft kaufen sie nicht einmal Abfallsäcke. Sie lassen die Wäsche hängen. Jemand bezahlt die Miete. Das Goldfischglas ist voller Algen. So wohnen wir in einer besseren Welt.

Ich finde, es gibt noch viel zu wenig Menschen in den Städten. Es müssten noch viel mehr sein. Dann könnte man mehr Menschen anschauen in den Strassen. Sie würden alle verschieden ausschauen. Es gäbe keine Schlangen mehr bei Wohnungsbesichtigungen, weil man einfach wo klingeln könnte. Auch alte Menschen, um die 80 Jahre alt, würden leben wie Dinosaurier. Die Alten würden sich dem Lebensrhythmus der Nachtfalter anpassen und bis in alle Nacht wachbleiben, weil es Licht hat im Wohnzimmer. Wer früher schlafen will, würde auf die Toilette gehen. Es gibt immer Lösungen. Jetzt verstehe ich auch, wer die Kreativität erfunden hat. Auch die Medizin. Alles ist nötig, weil es uns vorwärts bringt. Wenn man es zu Ende denkt, dann ist das Reservoir an Menschen unerschöpflich. Der Mensch findet zu jedem Problem die Lösung. Solange es Läden gibt, kann man einfach die Milch von den Kühen holen. Die Technologie und das Wissen haben uns so weit gebracht.

Es gibt drei Strategien – ich will die mit Euch diskutieren

(1) Ich kann mich reduzieren und ein Liliputleben leben. Wenn es alle machen, was würde passieren? (2) Ich kann sagen, jetzt ist gut, wir bleiben Algen. Dann kommen alle und sagen, das sei nicht möglich. Nein, es bringt nichts darüber nachzudenken. (3) So finden wir keine Lösung. Schon der Wachstumsökonom Thomas Robert Malthus sagte das Bevölkerungswachstum falsch voraus. Trotzdem glauben viele, dass das Wachstum bis etwa 10 Millionen Menschen pro Wohnung weitergeht. Und der Mensch ist ein Tier!

Wir müssen uns bewusst sein, dass es erst seit kurzem Tiere gibt auf der Erde! Wir können es gar nicht beeinflussen. Ich weiss, dass Du es gerne beeinflussen würdest. Mach bei unserem Wettbewerb mit. Wenn Du unsere Ideen gut findest, kannst Du Dich bewerben. Bitte schicke zuerst ein Foto oder ein Selfie.

Wir müssen das in den Griff bekommen. Alles andere ist Chaos. Es ist eine Frage der Macht. Gerade für Chaoten in der Zivilisation ist das Wohnen der Knackpunkt.

Ohne Wohnen keine Revolution!

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Anarchismus ist die einzige Lösung. Es ist die einzige Vision für unsere Zivilisation. Denn dem Kapitalismus fehlt die Vision. Fehlt die Fantasie. Die anarchistische Gesellschaft besteht aus Individuen, die auf freiwilliger Basis selbstbestimmt und föderal in Kollektiven verschiedener Art wie Kommunen als kleinster Einheit des Zusammenlebens, Genossenschaften und Syndikaten zusammen leben und organisiert sind. Anarchie ist Liberalismus plus Kommunismus. Anarchismus ist genial. Er entspricht dem, was ich seit langem auch als spiritueller Kapitalismus propagiere.

Anarchie fängt im Alltag an. Du musst knallhart sein. Sonst ist scheisse. Fuck Fair Trade, Fuck Fair Wohnen, Fuck all diese linksliberale Scheisse. Mit Biodiesel sind wir nicht frei. Das System (Kontrollgesellschaft) zwingt uns zum Dialog. So hat das Deleuze gemeint. Auch wenn die Quottom-Redaktion (Rolandsky hat sich mit der Redaktion des Trendheftlis Quottom überworfen, nachdem die Verantwortlichen einen Essay von Rolandsky verweigerte und zensurierte. Die Verantwortlichen hatten nicht den Mut, zu Ihrer Entscheidung zu stehen, aus Angst, Rolandsky könnte sich wehren.)

Eine faire Jeans ist ein Hamsterrad aus Teakholz. Fair Everything macht uns verhandlungsschwach. Das gibt keinen guten Sex. Immer kacken wir ab, wenn unsere Gegner mit uns einen Dialog führen wollen.

Auf der anderen Seite machen sie Tea Party. Der neue Konservativismus greift um sich, wiegelt sich in unsere Rapmusik ein, in unsere Service Public Reportagen, in unsere Familien-IKEA-Träume, in unsere Migrationsängste.

Fair Anarchismus

Ich habe ja diese Bürgerrechtsbewegung FairWohnen gezündet (die bewirkt hat, dass die Stadt beschleunigt günstige Wohnbauzonen einrichten will) und wurde dann von der PR-Frau von Zentrum Karl der Grosse (einem Gemeinschaftszentrum der Stadt Zürich) auf ein speziell diesem Thema gewidmetes Podium eingeladen. Ich solle am 3. März 2015 über Fair Wohnen reden. Ich wollte aber einen Punkt machen. Ich verlangte, dass auf der Einladungskarte steht, Roland Wagner Anarchist. Nur durch Anarchie gibt es wahre Liebe und wahres Leben im Leben. Alles was lebt ist intelligent, denn sonst könnte es gar nicht leben. Anarchie gibt Dir das Recht zu leben mit Deinen Leuten, Tiere, Pflanzen und Amöben. Ohne Staaten. Ohne Grosskonzerne. Wir können längst leben ohne Grossbauern. Doch das war dem Karl dem Grossen zu klein. Er weigerte sich. Er will Fair Wohnen. Keinen Fair Anarchismus.

Frei sein und wahre Liebe, ohne die Unterdrückung durch den Staat und die Wirtschaft und diese Faire Netzwerke. Der Staat und die Wirtschaft zwingen uns zu konkurrenzieren. So ist keine Liebe möglich. Kapitalismus und Liebe ist unmöglich. Sozialismus und Liebe ist unmöglich. Konservativismus und Liebe ist unmöglich. Das ist wie Teufel und Hölle. Nein, nur mit dem Anarchismus, der übrigens nicht mit der chaotischen Anomie zu verwechseln ist, diesen Fehler machen nur schlechte Journalistinnen und Journalisten in den Quoten-Medien, bist Du im Chefsessel. Nein, Anarchie heisst, du bist der King. Du bist Queen. Du bist Gott. Liebe.

Und dann ist noch was passiert. Das Szenenheftli Quottom hat mir gesagt, ich könne einen freien Aufsatz schreiben, ich sei ganz frei. Und dann habe ich zusammen mit meinem Künstlerfreund Joel Eschbach einen schönen Aufsatz geschrieben und dann haben sie den voll zensuriert, weil ich zu Anarchismus und Spiritualismus aufgerufen haben, also zu Liebe. Ich zahle es den Quottom-Leuten hier auf diese Weise zurück, weil dieperspektive mir nämlich die volle Freiheit gibt, zu schreiben was ich will, ganz im Gegensatz zu Euch Weicheiern. Ihr seid Fair Quottom. Das ist so was wie Quoten-Fairness. Ein paar Jungs aus gutem Haus, die Pseudointellektuelle sind, die einfach nur gut aussehen wollen, aber aus Stein sind. Nur Anarchisten haben guten Sex. Ihr Goldfische. Aber darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass es das wahre Leben nur mit Poesie gibt.

 

Lang lebe die Anarchie. Lang lebe Rolandsky. Lang liebe Rolandsky alles was lebt. Ich liebe Euch.

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Gendrification und Gentrification sind fast dasselbe. Gentrifikation ist einfach hart wegen dem t. Gendrification hingegen ist weich, wie der Mensch oder eine Schnecke. Der Mensch braucht Wärme und ein Schneckenhaus. Schön wohlig. Bei Gentrifikation ist es nur schön teuer. Schuld sind die Goldfische. Sie langen alles an und machen es zu Gold.

Zürich, ich liebe Dich. Hier hast Du mir die Liebe meines Lebens geschenkt. Hier will ich sterben. Aber es gibt Menschen, die halten das nicht aus. Es gibt Menschen, die können diesem spirituellen Kapitalismus nicht folgen. Alle sind Muggsmäuschen still. Am nächsten Morgen ziehen wir den blauen Blaser darüber. Den Chef müssten wir in die Luft sprengen. Das Gesetz. Es gäbe einen Umbau, eine Revolution.

rolandsky

Es ist nicht alles schlecht, wenn es eine Katastrophe gibt. Die Menschen sind viel schöner in der Katastrophe. Die sind 10 000 Mal schöner als diese aufgeschönte Schönheit. 1 000 000 Mal schöner. Viel mehr schöner. Mit schönen Lippenmuskeln.

Was ist eine Familie? Eine Familie sagt – ja, du gehörst zu uns, immer. Hier ist Dein Schneckenhaus. Hier ist Dein Geschlecht. Dein Haus ist die Macht ist die Herrlichkeit in Ewigkeit. Aber es gehört nicht Dir, Schnecke! Das Haus gehört nämlich uns. Wir sind hier die Schnecken, sagen die Goldfische.

Das Problem ist, beide sagen es. Die Schnecke und der Goldfisch sagen, ich bin die Schnecke. Aber das geht nicht.

Das ist meine Schnecke. Ich bin es und ich bleibe.

 

 

Kennsch Planet of the Apes? (Planet der Affen – Prevolution?). In diesem Science Fiction Film geht es um Affen, die über den Menschen siegen. Die Affen sind die besseren Menschen. Die Menschen sterben.

Es geht um mein Lieblingsthema, die Revolution. Wie verändern wir die Welt zum Besseren?

Bei den Affen heisst das Prevolution. Stellen wir uns eine Welt vor, die sich dem Ende zuneigt. Das fängt ja schon vorher an, also heute. Wir sehen das Ende der Erde vor uns. Die Sonne erlischt. Doch wie leben wir möglichst lang? Aludeckeli sammeln?

Denken wir die Welt von hinten her. Wie überleben wir? Wenn zum Beispiel die Wärme der Sonne erlischt? Das letzte Kind deiner Kindeskinderkinder wird kalt bekommen. Nichts wächst mehr. Wir müssen was anderes essen. Wir müssen Energie beiseite schaffen. Riesen-Iglus bauen. Die sind warm drinnen. Aber auch diese Energie geht aus. Wir wollen das Ende aber nicht wahrhaben und fangen an noch früher Energie zu sammeln, damit wir noch länger leben und noch früher anfangen zu sparen. Auch Luft und Flüssigkeit. Zum Beispiel Wasser in flüssiger Form, also müssen wir für möglichst viele Menschen möglichst viel Energie, Luft, Wasser sparen. Im Iglu bauen wir einen Kreislauf. Alles was wir verbrauchen wird wieder verwendet. Also bewegen wir uns möglichst wenig. Dafür sterben wir früher. Also reproduzieren wir uns rechtzeitig, so dass die Menschheitsüberlebensdauer in einem optimalen Verhältnis steht zur möglichst langen Menschenkettenschlange, die möglichst lange lebt im Iglu.

Aber wir wollen ja gescheiter sein als die Affen, die Apes. Wir wollen ja, dass unsere Kindeskindeskinder leben und leben. Also überlegen wir, wie das geht. Für Goldfische hat es wahrscheinlich kein Platz, weil die sind wie die Kunst eigentlich unnütz.

Nur so können wir die Ecopop-Initiative verstehen. Nur so können wir verstehen, wieso es die Apes braucht auf unseren SmartPhones. Nur so können wir verhindern, dass die Affen uns überleben. Best of the Swiss Apes. Apes vereinfachen unser Leben. Lang leben die Apes. Lang lebe die Liebe. Lang lebe die Leidenschaft. Möglichst lang lebe der Orgasmus.

 

Best of Swiss Apps.
http://www.bestofswissapps.ch/

Rolandsky, mit bürgerlichem Name Roland Wagner, ist unser neuer Kolumnist. Nach dem Lesen seiner Kolumnen geht es den meisten so: verwirrt, betroffen, aha-so-ist-das, was soll das? Recht hat er…

«It’s the economy, stupid!», sagte Bill Clinton 1992. Geld ist Macht. Was folgte war der linke und rechte Neoliberalismus. Er beschäftigt uns noch heute. Doch drehen wir an Charlie Chaplins Rad zurück.

Im Mittelalter wäre Dein Urururururgrossvater Leibeigener gewesen. Dein Grossvater war Arbeiter in der Fabrik. Dein Vater musste eine Ich-AG gründen. Angestellter oder Kapitalist? Was für eine Frage! Die Alternative dazu ist: Gründe mit Deinen Freunden eine Firma. Das ist Kommunismus.

Das sind die fünf Klassen einer Ökonomie nach Marx: Leibeigene, Arbeiterklasse, Selbständige, Kapitalisten und Kommunisten. Mit Freunden zu arbeiten macht glücklich. Darum war Marx für das Modell mit Freunden. Was tun? fragte später Lenin. Seine Antwort war sozialistisch, schrecklich und ohne Freunde.

Du gründest mit Freunden eine Firma. Ihr sagt, wer wie viel verdient. Ihr macht es wie einige Startups in Silicon Valley… Wie einige Non-Profit-Organisationen (NPOs)… Wie die Social Enterpreneurs… Wie einige Genossenschaften… Wie einige Familienbetriebe… Sie alle sind kommunistisch. Sie legen ihre Löhne selbst fest. Und wer bekommt den Gewinn? Genau. Probiert es selbst aus.

Dein Tag sieht in Zukunft so aus: Am Morgen früh gehst Du mit dem Hund spazieren*. Am Vormittag bist Du im Büro und erfindest etwas*. Über Mittag spielst Du Poker im Club*. Den Nachmittag verbringst Du mit Deinen Kindern*. Am Abend schreibst Du an einem Roman*. Um 20 Uhr fütterst Du Deine Goldfische*. Um Mitternacht machst Du*…

Was ist Glück in einer materialistischen Welt? Die materialistische Gesellschaft, ob sozialistisch oder kapitalistisch, züchtet Unfähigkeit, Nichtwissen, Ahnungslosigkeit: Unglück heran. Unsere Schulen, Universitäten, Jobs, Manor-Schaufenster, iPhones und SonntagsZeitungen degenerieren uns zu blinden Passagieren unseres Glücks. Weil wir unfrei sind. Is it really the economy, baby?

Was tun, baby? Der Materialist Karl Marx wusste das nämlich auch nicht so genau. Deshalb blieb er so merkwürdig unpersönlich und abstrakt. So unspirituell. Jeder muss sich das Glück selbst beibringen. Und das ist gut. Sei mutig und frei. Voller Schönheit, Wahrheit und Gerechtigkeit in Ewigkeit. Ômen.

(OMG. Lass uns spirituell sein.)
* … weil Du das gerne machst.

Open Yale University. Lecture 9-12 on Marx.
http://oyc.yale.edu/political-science/plsc-118/lecture-9

 

Alle Texte von Rolandsky

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Rolandsky, mit bürgerlichem Name Roland Wagner, ist unser neuer Kolumnist.
Seine erste Kolumne für dieperspektive richtet sich an die jungen Leser. Ihnen diagnostiziert er eine Frühdepression.

Am 8. Mai kommt der erste Spielfilm des CH-Regietalents Dominik Locher ins Kino, «Tempo-Girl». Der Film erzählt die temporeiche Geschichte der goldigen Jugend. Die schnellste Jugend aller Zeiten! Erst 24-jährig, und schon in der Midlifecrisis.

Szenenwechsel: der Schweizer Socialmedia TV-Sender Joiz. Auf der Bühne ein Sofa. Ein Rapper, Dandy, Punk zugleich, singt zur Akustikgitarre. Natur pur. Dazu die Moderatorinnen. Multikulturell wie Benetton, eloquent wie Bundesrätinnen.

Wir sehen normale Junge. Wie zehntausende andere, sind sie alle die Spitze des Eisbergs. Mediengewandt, ist jeder ein kleiner Moderator – ohne Meinung. Jeder könnte mit sich selbst ein selbstironisches Interview führen. Wie luftleer.

Bravo, neue Generation! Gefangen in einem Aquarium mit warmem Kühlwasser. Der Philosoph Gilles Deleuze prophezeite die Kontrollgesellschaft. Aldous Huxley prophezeite die brave neue Welt.

Mediengewandt, ist jeder ein kleiner Moderator – ohne Meinung

Sendungsbewusst, umweltbewusst, karrierebewusst, kommunikativ, moderat.

Immer brav, immer positiv geladen, im Kühlwasser eines 100 Prozent sicheren Atomkraftwerkes der Multioptions-Performance-Party-Gesellschaft.

Ja, Du bist die Generation! Fast 1 Milliarde hungernder Menschen, kleine Kinder, drängen darauf Dein Aquariumglas einzuschlagen. Davor müsste man Angst haben.
Braver, neuer Goldfisch.

Postskriptum über die Kontrollgesellschaft, Gilles Deleuze, 1990.
Schöne neue Welt, Fr. 17.45, von Aldous Huxley bei Bücherladen Marianne Sax Präsidentin des Schweizerischen Buchhändler- und Verlegerverband, dem langsamsten Webshop der Schweiz.
Tempo Girl auf Facebook.

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